Das 7. Jahr

Ein Gedicht von Jürgen Wagner
Das siebte Jahr gilt als verflixt
die Ehe kommt schon leicht ins Wanken
Es kriselt, menschelt wie verhext
und plötzlich fängt man an zu zanken

Das Glück bleibt aus, die Freude geht
man hat was Anderes erfahren
Wie man's versucht und wie man's dreht
es wird nicht besser mit den Jahren

Die Siebenzahl, sie ist bekannt
ein Zyklus will sich wohl vollbringen
Heilig wird sie gern genannt
und etwas Neues mag gelingen

Sieben Siegel hat das Buch
Oktaven haben sieben Töne
Sieben Tage sind genug
der Himmelsblume sieben Söhne





Anlässlich des Abschieds von Jürgen Klopp als Trainer von Borussia Dortmund nach sieben Jahren

Die Sieben-Söhne-des-Himmels-Blume wächst in den Gebirgen Zentralchinas und hat Dolden von immer sieben weißen Blüten.

Die fast magische Symbolik der Siebenzahl ist sehr weit gespannt und reicht von den 7 Farben des Regenbogens der Natur über die 7 Tage der Schöpfung zu den 7 Bergen und Zwergen der Märchen bis hin zu den glorreichen Sieben im legendären Western.

Informationen zum Gedicht: Das 7. Jahr

521 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
01.06.2015
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Jürgen Wagner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige