An Marie – Ein Geständnis

Ein Gedicht von Hans Müller
Langsam mit gar bangen Blicken
Läuft Heinz-Dieter zu Marie.
Wird er sie auch heut beglücken?
Unbeschenkt blieb sie noch nie.

Liebste, Liebste, Allerschönste,
Lässt du mich auch heut errö’n?
Liebste, Liebste, Allerschönste,
Liebling, du bist wunderschön.

Nimm mit deinen goldnen Fingern
Diesen Ring von meiner Hand!
Danke auch den Überbringern
Aus dem weit entfernten Land!

Marie stammelt leise: „Danke!
Wenn ich jetzt nicht vor dir stände,“
– zitternd hält sie meine Hände –
„Wär der ganze Tag versäumt!“

♫ https://youtu.be/QOwrBRMoRjY

Informationen zum Gedicht: An Marie – Ein Geständnis

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14.04.2013
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Müller) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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