Melancholie am Morgen

Ein Gedicht von Diana Scherer
Frühmorgens, um die gleiche Zeit
herrscht rabenschwarze Dunkelheit.
Die Vögel, sie träumen,
versteckt in den Bäumen.
Die Sonne döst noch pflichtbefreit.

Der Mond beendet seine Wacht
nach einer sternenklaren Nacht.
Er weicht von der Stelle,
denn nun wird es helle.
Die Sonne hat sich feingemacht.

Ihr Kleid erstrahlt in höchster Zier
und euphorisch scheint sie hier.
Ihr lockendes Streicheln
will hellauf mir schmeicheln.
Den letzten Traum, den schenk ich ihr.

Vergeht der frischgebackene Tag
so flüchtig wie ein Wimpernschlag?
Ich werde es wissen,
kopfüber am Kissen,
wenn ich wieder träumen mag ...
© DiAna

Informationen zum Gedicht: Melancholie am Morgen

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16.08.2018
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