Lady

Ein Gedicht von Desperado
Nur einfach dir zu zeigen,
wie sehr du mir gefällst.
Es spielt doch keine Rolle mehr,
gibt nichts mehr zu vergeigen
und was du von mir hältst,
beschäftigt mich nicht allzu sehr.

Chemieblond nennen sie dein Haar,
ich find es einfach wunderbar,
die Schminke deiner Augen
wird ein paar Stunden taugen.

In schwarzem Sakko will ich dich,
im bunten Sommerkleid,
das deine Brust betont,
betörst du mich gar fürchterlich.
Bin die Verstellung Leid,
Verzicht sich nicht mehr lohnt,
so wie du bist, so will ich dich.

Vergiss der Männer brunftig Gier,
im Jungbrunnen zu baden,
in Technik, Tand und Glitter.
Du bist die Allerschönste hier
in diesem nackten Laden
mit seinem Stahlgewitter.

Da deiner Stimme rauer Klang
verkündet mir den Untergang,
sofort erkannt, das Aug verbrannt
an deinen Schenkeln schlank,
ich hab dein Knie gesehen,
will auf die meinen gehen,
bin vor Verlangen krank.

Ich will mit dir verglühen,
so lasse es geschehen,
ein letztes Mal erblühen,
in dir will ich vergehen.

Informationen zum Gedicht: Lady

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30.05.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Desperado) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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