Das blaue Licht

Ein Gedicht von Desperado
Das blaue Licht
erschreckt mich nicht,
was ich erfahren, wünsch ich keinem,
verloren und mit mir im Reinen,
da niemals da soll müssen sehen
und niemand diese Schrecken schauen,
ja niemals in den Abgrund gehen
und niemand kosten dieses Grauen.
Wird’s je mich wieder holen?
Kann sein auf leisen Sohlen,
nun denn, ich weiß warum
und schere mich nicht drum.

Doch du, bewahre dein Gesicht,
es gibt kein Aber beim Gericht,
da Alles, was du dir erdacht,
wird abgeschmettert und verlacht,
und hast du Tränen auch vergossen,
sind sie zu Glas und Stahl erstarrt,
zu Kugeln, die dein Herz durchschossen,
der um das Licht du dich genarrt.
Wer soll dir deine Zeche zahlen,
wer dich bewahren vor den Qualen?
Ich würd es tun, doch kann ich‘s nicht,
trag ich sie doch im Angesicht.

Informationen zum Gedicht: Das blaue Licht

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07.11.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Desperado) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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