Wahr oder nicht wahr

Ein Gedicht von Carmen Böning
Ein sanftes Leuchten erhellte die Nacht
es war wie Berührung, ich war erwacht
erfüllt voller Angst, doch ich spürte Verlangen
auf mir ruhten Blicke, ich war wie gefangen
leise sprach sie, eine Stimme, ein Hauch
fürchte dich nicht, du willst es doch auch
lass dich fallen, gib dich mir hin
genieß die Erfüllung, solange ich bei dir bin
ich schloss meine Augen, ich sah einen Traum
schwebte gen Himmel, schwebte durch Raum
ein Zittern ergriff mich, ich bäumte mich auf
ich erreichte den Gipfel, er trug mich hinauf.
Wahr oder nicht wahr, ich weiß es nicht
doch ich werden warten auf neues Licht.

Informationen zum Gedicht: Wahr oder nicht wahr

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18.04.2014
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