Fragebogen von Pfauenfeder

Wie würdest Du Dich in kurzer Form beschreiben? Was würden andere Menschen über Dich sagen? Tiefgründig, Eigensinnig, Ruhig, Sensibel, Liebevoll

Wie bist Du zum Dichten und Schreiben gekommen? Wieviele Jahre schreibst Du schon Gedichte? Wie ist bisher Deine Karriere verlaufen? Mein erstes Gedicht schrieb ich mit 14 Jahren. In der Schule behandelten wir Gedichte und von da an erschloss sich mir eine verträumte Welt, in der ich all meine Gefühle und Gedanken unmittelbar ausdrücken konnte. Damals sammelte ich im Zoo Pfauenfedern, tauchte sie daheim in ein Tintenfass und verlor mich in der Leidenschaft des Dichtens.

Was bedeutet Dichten für Dich? Jedes Mal, wenn ich dichte, lerne ich mich selbst besser kennen, es ist wie eine direkte Verbindung an mein höheres Selbst, welches sich mir beim Schreiben offenbart. Es ist beim Dichten so, als hätte ich Einblicke in das Gedankenmeer der Menschheit, das sich mir offen zeigt, und alles was ich dann schreibe ist nur ein Teil des Ganzen, das auch in dir steckt. Es sind meine und zugleich nicht allein meine Gedanken, vielmehr sind es Gedanken des Kosmos die mir zuteil werden, so fühlt es sich zumindest an. Keine Leidenschaft, außer diese, berührt mich so tief. Ich bin dankbar, dass ich hier schreiben darf.

Woher nimmst Du Dein Inspiration zum Gedichte schreiben? Was treibt Dich zum Gedichte schreiben an? Ich lese sehr viel Goethe, Schiller, Lessing, Paul Celan, Joseph Eichendorff usw. Vor allem aber, ist die Natur meine Quelle allen Schaffens. Ich sitze unter Bäumen, lausche dem Wind und fühle wie ich einst derselbe Wind war. Es ist die Verbundenheit mit der Natur, das ureigene Gefühl, dass der Wind, der draußen weht, auch in mir weht. Die Prozesse in der Natur sind ebenso spannend wie vielsagend. Es gibt unzählige Gleichnisse, die man darin wiederfinden kann. Vergänglichkeit im Wechsel der Jahreszeiten, die Jahreszeiten des Menschen Kindheit, Jugend, Erwachsen, Verblühen, die Erdoberfläche ist mit ca 71 % Wasser bedeckt, der Mensch besteht im Erwachsenenalter aus etwa 70% Wasser usw. Wie innen so außen wie oben so unten, das finde ich unheimlich rätselhaft und gleichzeitig macht es mich mit einer Verbundenheit zur Natur aller Dinge vertraut, vor der ich nichts anderes als staunen kann.

Was ist Dein Lieblingsgedicht oder Lieblingsspruch? Angelus Silesius
Halt an, wo laufstu hin, der Himmel ist in dir;
Suchstu Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.

Was sind Deine Schwerpunkte? Was möchtest Du den Lesern vermitteln? Sinn, Natur, Menschliches Dasein, Alles was mich beschäftigt, schreibe gern nach Lust und Laune ohne Grenzen, ohne Zwang

Womit beschäftigen Du Dich, wenn Du gerade keine Gedichte schreibst? Wie lebst Du so? Was machst Du in Deiner Freizeit? Welchen Beruf übst Du aus? Ich lese gerne, verbringe Zeit in der Natur, Freunde treffen, mir selbst ein guter Freund sein und mich genießen können ist mir ebenso wichtig, Joggen, etwas Yoga,

Hast Du bestimmte Vorbilder, Persönlichkeiten oder Medien die Dein Leben prägen? Vorbilder können Nachbarn sein, ein Hund, Vorbilder sind für mich all jene Menschen oder Lebewesen, die ihr Leben und sich selbst wie ein Fest feiern und das jeden Tag. Genuss und Muße in allem Tun, ist für mich vorbildhaft.

Hast Du ein Lebensmotto, wenn ja welches? Brauche keines.

Was ist Dein größer Wunsch/Traum? Das Leben an sich.