Profil von Ulrich Lang

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Registriert seit dem: 02.09.2014

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Geneigter Leser -

Eine ausführliche Beschreibung zu mir und meinen Werken finden Sie unter der Rubrik "Fragebogen".

Ich schreibe seit kurzem verstärkt Gedichte in hochdeutscher Sprache (früher hauptsächlich Mundart schwäbisch), damit meine schon leicht verkalkten Hirnwindungen nicht völlig einrosten. Dabei versuche ich mich in allen möglichen Stilarten der Poesie und lege meiner wahrhaft üppigen Fantasie keinerlei Zügel an. Nehmen Sie bitte deshalb nicht alles für bare Münze, was Sie unter meinem Namen hier so lesen dürfen. Etliches ist mir tatsächlich widerfahren, einiges habe ich mir auch bloß eingebildet. Am liebsten schreibe ich humorvolle Gedichte, die sich reimen. -

Vielen Dank fürs Anklicken und gute Unterhaltung.

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Anzahl Gedichte: 1.873
Anzahl Kommentare: 157
Gedichte gelesen: 1.227.663 mal
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Titel
1873 IRGENDWIE (Liedtext) 18.08.18
Vorschautext:
1. Irgendwie kommt es mir vor, als
würde ich etwas versäumen
wenn ich hier im Zimmer sitze
und begeistre mich an Träumen

2. Irgendwie hab ich den Anschluss
an die wahre Welt verloren
und in meiner Fantasie mir
andre Sphären auserkoren

3. Irgendwie bin ich doch froh, wenn
ich muss nicht mehr vor die Türe
...
1872 SPASS GEHABT 09.08.18
Vorschautext:
Heut wir haben Spaß gehabt, und
es war wieder mal sehr laut,
wie halt immer, wenn man gluckst und
sich dabei auf Schenkel haut.

Es gibt doch kaum schöneres, als
froh und liederlich zu sein,
mit den Freunden derb zu scherzen
hinter Krügen voller Wein.

Das spült weg die ganzen Sorgen,
Lachen immerzu beglückt,
...
1871 ZWEIMAL WEICHES EI 09.08.18
Vorschautext:
Sei nicht so sensibel,
nimm nicht alles übel,
dieses Recht allein
soll mein eignes sein.

Du wirkst oft begossen
und danach verdrossen,
es reicht, wenn schon ich
bin so weinerlich.

Du bist zart besaitet,
wirst vom Gram geleitet,
...
1870 AUFGEWECKT 09.08.18
Vorschautext:
Wirk ich jetzt schon aufgeweckt
oder reichlich ausgeruht?
Wer in aller Welt will hier
spüren halbverschlaf´ne Wut?

Mein Gehirn ist reichlich träg,
wenn es Schlummer mal versäumt,
prompt der ganze Körper wirkt
nicht so richtig aufgeräumt.

Man soll kriegen reichlich Schlaf
und das nicht nur in der Nacht
...
1869 BEKANNTENKREIS 06.08.18
Vorschautext:
Ich durchsiebe grade
den Bekanntenkreis,
wer da noch gut Freund ist,
frag ich naseweis.

Wer schickt ein paar Zeilen
mir zum Wiegenfest
oder wer das Grüßen
durchwegs unterlässt?

Wer ist es noch wert,
dass man ihn lädt mal ein,
...
1868 DER GUTE CHEF 05.08.18
Vorschautext:
Emsig und betriebsam,
eifrig und bemüht,
so der gute Chef uns
wohl tagtäglich sieht.

Hinter seinem Rücken
gern der Flachs hier blüht,
das der Alte kriegt schon
ab und zu wohl mit.

Man weiß, dass hier jeder
her über ihn zieht,
...
1867 SCHLAFGELEGENHEIT 29.07.18
Vorschautext:
Bitte, gebt mir doch für heute
eine Schlafgelegenheit,
mir genügt ein kleines Bänkchen,
denn ich bin ja nicht sehr breit.

Wenn ihr dann für mich noch hättet
ein Glas Wasser, ein Stück Brot,
wär mit wahrlich schon geholfen
jetzt in meiner größten Not.

Den TV dürft an ihr lassen,
doch es muss ein Krimi sein,
...
1866 KRITIKER 29.07.18
Vorschautext:
Du hast dein erstes Lied verfasst,
und da drauf solltest stolz du sein!
nimm dir sofort ein neues auf,
das geht doch fast schon von allein.

Doch bei der Kunst es besser ist,
nicht gleich auf Kritiker zu hören,
die ziehen alles in den Schmutz,
um deinen Kunstanspruch zu stören.

Hast ein Gedichtlein du gemacht,
das sich auch reimt so ungefähr,
...
1865 DIE LETZTEN FREUDEN 24.07.18
Vorschautext:
Ich seh meinen Doktor öfters
mit dem Finger winken:
„wenig essen, nicht mehr rauchen
und nichts scharfes trinken!“

Er nimmt mir die letzten Freuden,
das ist mein Verderben,
ohne etwas zu genießen,
werd ich wohl bald sterben.

Ihr könnt wahrlich einen Alten
reizen und verdrießen
...
1864 DIE TAUBEN 24.07.18
Vorschautext:
Die Tauben sind beschäftigt
fast nur die ganze Zeit,
sie picken und sie nicken
und flattern rum im Streit.

Sie sind ein munt´res Völkchen
und lustig anzuschau´n,
wenn sie sich frech und hungrig
in unsre Nähe trau´n.

Nein, da gibt’s keine Ängste
vor Leuten so wie mir
...
1863 ZANKENDE NACHBARN 24.07.18
Vorschautext:
Du bist störrisch, du bist ruppig,
gern dein Dickschädel sich rötet,
wenn der liebe Herr des Hauses
auf den Fingern nach dir flötet.

Gib nicht auf, bleib widerspenstig,
du musst für den Pfiff dich rächen,
denn dein Gatte will nur eines,
nämlich deinen Stolz dir brechen.

Ich als Nachbar find es lustig,
wenn ihr zankt euch, ihr Idioten,
...
1862 DICH VERGESSEN 20.07.18
Vorschautext:
Heute musste ich viel schaffen,
neue Schätze um mich raffen,
mich verpflichten ein paar Leuten,
die im Handel was bedeuten,
jetzt bist du leicht angefressen,
weil ich dich dabei vergessen.

Heute musste ich auch putzen,
meine Wohnung mal entschmutzen,
um den Dreck da einzufangen,
da ist massig Zeit vergangen,
das erschien mir angemessen,
...
1861 SCHLAFMÜTZE 14.07.18
Vorschautext:
Schlafmütze, du hast schon wieder
einen halben Tag versäumt,
man das Leben kriegt nicht mit,
wenn man im Bett rumliegt und träumt.

Deine Freundin ist soeben
mit dem Trödler durchgebrannt,
den sie hat noch gestern Abend,
da er fremd hier, nicht gekannt.

Weil du nachts aus deinem Fenster
wachend hast nicht raus geschaut,
...
1860 DÜFTE DES LEBENS 14.07.18
Vorschautext:
Im Clo, da riecht´s nach Veilchen,
im Bad gibt’s Tannenduft
und nur in deinen Achseln,
da stinkt´s wie in der Gruft.

Dein Whisky riecht nach Kornfeld,
dein Wein kriecht in den Sinn,
dein voller Aschbecher,
der muffelt vor sich hin.

Dein Hund kommt nass vom Garten,
verpestet hier die Luft,
...
1859 VEREINBARUNG 14.07.18
Vorschautext:
Gab´s nicht die Vereinbarung,
die einst von uns beschlossen,
nie sich zu verletzen mal
mit Qualen oder Possen?

Warum fängst du an, mich jetzt
am Telefon zu stressen?
Glaub mir, ich hab dich seit
ein paar Jahren schon vergessen!

Wenn du meinst, du musst jetzt schon
in meinen Alltag dringen,
...
1858 EIN GEHEIMNIS 13.07.18
Vorschautext:
Kannst du ein Geheimnis wahren,
wenn ich dir eins anvertraue?
Sag´s nicht weiter, denn ich will nicht,
dass ich meinen Ruf versaue.

Press dein Ohr an meine Lippen,
ich will leise es verkünden
und dass andre auch es hören,
will ich damit unterbinden.

Ich bin fertig, du schaust fragend,
hast du mich denn nicht verstanden?
...
1857 MALERISCHE KLEINE DÖRFCHEN 12.07.18
Vorschautext:
Malerische kleine Dörfchen,
die verträumt auf Hügeln liegen,
haben meistens steile Hänge,
wo man Atemnot kann kriegen.

Pflastersteine und viel Treppen
findet man in all den Gassen,
die doch unsereinen deshalb
rein vom Anblick schwärmen lassen.

Trotzdem scheint letztendlich froh man,
darf im Bus man wieder sitzen
...
1856 BESCHLUSS 10.07.18
Vorschautext:
Es ist wirklich ein Genuss,
hiermit fass ich den Beschluss,
nicht mehr ins Büro zu geh´n
und die weite Welt zu seh´n.

Wenn der Chef dann schimpft und mault,
weil im Meerwasser man krault,
mich das juckt nicht im Moment
auf dem andern Kontinent.

All ihr Knechte im Büro
werdet mit dem Alten froh,
...
1855 SPORTLICH 10.07.18
Vorschautext:
Wer im Mannschaftssport gewinnt
irgendwo in einem Spiel
spürt sie, die Begeisterung,
als erfülltes Hochgefühl.

Man umarmt die ganze Welt,
ist im Glücksmoment vereint,
jedes Mitglied im Verein
ist dabei dein bester Freund.

Doch verlier beim nächsten Mal,
wirst du nicht mehr angeguckt
...
1854 DER DORN DER ROSE 10.07.18
Vorschautext:
Ich stach am Dorn der Rose mich,
mein Finger schmerzte fürchterlich,
ich schwor mir, als ich weinte sehr:
„nie mehr die Schönheit ich verehr!“

Der Rose hat´s nichts ausgemacht,
sie hat mich auch nicht ausgelacht,
sie war nur, das hat mich verstört,
bedacht auf ihren eignen Wert.

Sie denkt, dass man sie pflücken will
und harrt in ihrem Duft ganz still,
...
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