Profil von Ulrich Lang

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Geneigter Leser -

Eine ausführliche Beschreibung zu mir und meinen Werken finden Sie unter der Rubrik "Fragebogen".

Ich schreibe seit kurzem verstärkt Gedichte in hochdeutscher Sprache (früher hauptsächlich Mundart schwäbisch), damit meine schon leicht verkalkten Hirnwindungen nicht völlig einrosten. Dabei versuche ich mich in allen möglichen Stilarten der Poesie und lege meiner wahrhaft üppigen Fantasie keinerlei Zügel an. Nehmen Sie bitte deshalb nicht alles für bare Münze, was Sie unter meinem Namen hier so lesen dürfen. Etliches ist mir tatsächlich widerfahren, einiges habe ich mir auch bloß eingebildet. Am liebsten schreibe ich humorvolle Gedichte, die sich reimen. -

Vielen Dank fürs Anklicken und gute Unterhaltung.

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Anzahl Gedichte: 1.780
Anzahl Kommentare: 161
Gedichte gelesen: 1.182.574 mal
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Titel
1780 UNGEHALTEN 23.02.18
Vorschautext:
Warum bist du ungehalten,
steh ich auf der Matte?
Ich wollt fragen, ob man eine
gute Nacht hier hatte.

Dann kann ich noch Schrauben brauchen
und die Bohrmaschine,
all das wünsch ich mir von dir
mit wirklich netter Miene.

Ein paar Pinsel möcht ich auch,
dazu eine Leiter,
...
1779 HEILER 23.02.18
Vorschautext:
Mich bekümmert die Bedrückung,
deine Qual und deine Pein,
man sieht´s an dir, dass die Schmerzen
dringen dir durch Mark und Bein.

Freudlos trägst du diese Schwermut,
die Verzweiflung und das Leid,
schau, ich halte schon die Spritze,
die von all dem dich befreit.

Ich erlös dich jetzt vom Wahnsinn,
Wohlbehagen kommt zu dir,
...
1778 DAS GLÜCK KLOPFTE AN 23.02.18
Vorschautext:
Das Glück, es klopfte zaghaft an
im Ort an jeder Pforte,
es fragte "Komm ich an euch ran?"
Man hörte kaum die Worte.

Entweder war der Fernseh´r laut
oder man hatte Gäste,
gibt´s davon viel, man sich wohl graut
vor mehr noch auf dem Feste.

Das Glück wollte enteilen sacht,
es hörte meinen Jammer,
...
1777 OHNE HIRN BLOSS 21.02.18
Vorschautext:
Ich trat jemand auf die Zehen,
tut mir Leid, s´war ein Versehen,
und es soll nie mehr geschehen,
ohne Hirn bloß - achtlos, sorglos.

Dann verursachte ich Leiden,
musste Schmerzen wem bereiten,
ich ihm rannte in die Seiten,
ohne Hirn bloß - achtlos, sorglos.

Mir geschieht das fast schon täglich,
ich benehme mich unmöglich,
...
1776 DÉJÀ VU 21.02.18
Vorschautext:
Kommt der Chef und ist am Schelten:
"Faulere wie dich gibt´s selten,
pack dein Bündel, scher dich weg,
Bess´re gibt´s an jedem Eck."
Schon geseh´n das irgendwie -
déjà vu!

Kommt die Frau und macht Theater:
"Schlechter Gatte, schlimmer Vater,
Nachfolger steht schon bereit,
zieh jetzt aus, es ist so weit."
Schon geseh´n das irgendwie -
...
1775 ANGENEHM UND LIEBENSWERT 21.02.18
Vorschautext:
Angenehm und liebenswert
möcht ich gerne sein,
jeder freut sich, wenn man kommt,
man bleibt nicht allein.

Angenehm und liebenswert,
das gelingt mir nie,
mir steht die Verdrossenheit
stets von Stirn bis Knie.

Angenehm und liebenswert,
das scheint nur ein Traum,
...
1774 REISEN 18.02.18
Vorschautext:
Wir ziehen oft los mit
dem Auto, dem Bus,
wir brechen gern auf mit
dem Schiff oder Zug,

wir suchen das Weite im
Flieger zumeist,
als Heimat ist uns nur
die Fremde genug!
1773 NICHT ÄLTER WERDEN 18.02.18
Vorschautext:
Ich harr in meiner Kammer
und bin hier auch bereit,
zu leben in Gedanken
in längst vergang´ner Zeit.

Die Zukunft int´ressiert nicht,
ich sperr sie einfach aus,
sie bleibt im Ungewissen
wo draußen vor dem Haus.

Erinnerungen greifen,
ich schau mir Bilder an,
...
1772 FÜR DEN AUGENBLICK 15.02.18
Vorschautext:
Oh Freunde, denkt ihr auch daran,
wem Leid wir alles angetan,
weil wir mit zugedröhntem Hirn
und derbem Scherz hinter der Stirn

gar manchen Nachbarn reingelegt?
Auch morgen wieder wird gepflegt
von uns der schöne, alte Brauch.
Jetzt haltet ein, streicht euern Bauch,

denkt nicht an Streiche und Humor,
gemeinsam wollen wir im Chor
...
1771 UNSRE FIRMA 15.02.18
Vorschautext:
Bosheit, Lüge, Heuchelei,
Mobbing, Phrasendrescherei,
Chefs, die voll daneben,
kaum Gehalt und keinen Plan,
unsre Firma ist der Wahn,
sie bestimmt mein Leben.
1770 FRÜHJAHRSPUTZ 15.02.18
Vorschautext:
Dieser Tag wird wieder stressig,
mürrisch trotzen wir und staunen,
heut gibt´s keine Langeweile,
Mutti hegt gewisse Launen.

Sie kann wie ein Rohrspatz schimpfen
und die Kinder kräftig scheuchen,
stundenlang sie auf kaum mucken,
wenn beim Putzen rum sie keuchen.

Auch dem tollpatschigen Vater
gibt sie mit entrückter Seele,
...
1769 MEIN SCHICKSAL 13.02.18
Vorschautext:
Mein Schicksal folgt mir überall,
es trachtet, mich zu brechen.
Wenn es doch sowieso mich prägt,
man könnte doch mal sprechen.

Es gibt da ein paar Vorschläge,
die ich will unterbreiten,
die könnte es dann gleich demnächst
für mich auch aufbereiten.

Zum Beispiel brauch kein Pech ich mehr,
das hatte ich schon reichlich,
...
1768 DR VEREINSMEIER (Büttenrede schwäbisch) 10.02.18
Vorschautext:
En onserm Dorf, da gibt´s Verei,
wo mr als Mitglied ei sich schreibt,
doch dr Herr Meier iebertreibt,
en jedem Club isch der dabei.
Beim FC macht r Kassawart,
em Liederkranz sengt er Tenor,
Posaun blast er zom Kirchachor
ond Waldhorn bei dr Schützagard.
Zu jeder Sitzung kommt r treu –
dr Meier emmer isch dabei.

Beim Schach er sitzt am vierta Brett,
...
1767 SAMMEL-WAHN (Büttenrede schwäbisch) 10.02.18
Vorschautext:
Mei Dochter sammelt Autogramm,
mei Gattin sammelt Kochrezept,
mei Jonger sammelt Briafmarka,
die er ens Album nei sich bebbt,
mei Oma sammelt Dischdecka,
die sie sich selber näht ond stickt,
mei Onkel sammelt Schmetterling,
die er mit Nadla uff sich pickt.
Sie fragat mi: „Was sammelsch du?“ –
Lasst mi mit eierm Wahn en Ruh.

Mei Bruader sammelt alde Witz,
...
1766 ÜBER DEN SCHATTEN 08.02.18
Vorschautext:
Er konnte nicht aus seiner Haut,
als er sich doch einmal getraut,
zu springen über seinen Schatten,
ist er gescheitert unter Wert,
am Boden wurde er zerstört,
das alles kläglich ging von Statten.

Seitdem hält jene Menschen er,
die´s Leben nehmen nicht so schwer
und über Sorgen können fliegen,
die lachend durch die Lande zieh´n
und die vor seinesgleichen flieh´n
...
1765 LAUFMASCHE 08.02.18
Vorschautext:
Ein paar Meilen jeden Tag
läuft er durch den Park,
man kann lästern, wie man mag,
er wirkt schlank und stark.

All die Damen im Karree
rennen hinterher,
seine Masche ist okay,
doch für mich zu schwer.

Ich brauch einen andern Trick,
bis es mir gelingt,
...
1764 FEIERABEND VERWANDELT 08.02.18
Vorschautext:
Hier hinter einer langen Mauer
steht ein Werk, bei dem man weint,
wenn man´s am Morgen früh betritt, ja
jeder dabei unwirsch scheint.

Am Abend dann, acht Stunden später,
laufen alle lachend raus,
der Feierabend hat verwandelt
alle, sie schau´n glücklich aus.
1763 WILDER HENGST (Songtext) 05.02.18
Vorschautext:
War auf geistig andrer Eb´ne
als ich auf dich traf
früher schienst du mir zu bieder
langweilig und brav

In der Zwischenzeit ich konnte
finden keine Frau
es mit dir jetzt zu versuchen
ich mich langsam trau

RF: Nimm den wilden Hengst von einst
- mach ihn zahm und klein
...
1762 I WILL NET (schwäbisch) 05.02.18
Vorschautext:
I will net dr Depp hier sei,
weil i han koi Ahnung.
I will net d´Verantwortung
traga für a Mahnung.

I will net der Kerle sei,
der sein Meggel nahebt.
I will net a Opfer sei,
weil des wem so vorschwebt.

I will net dr Kasper sei,
der die Kunda alacht.
...
1761 GESICHTER 05.02.18
Vorschautext:
Bist du denn ein Oberhaupt
oder Maskenträger,
eine Hülle mit viel Gips
oder wirkst du schräger?

Zeig mir deine Furchen her,
die du hast erworben,
als du einen Jüngling hast
dir im Bett verdorben.

Zeig auch deine Mundfalten
die sich ein dort schnitten
...
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