Profil von Jan Jendrejewski

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Anzahl Gedichte: 92
Anzahl Kommentare: 1
Gedichte gelesen: 32.498 mal
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Titel
92 Blicke ich heut‘ in dein Gesicht … 11.03.21
Vorschautext:
Blicke ich heut‘ in dein Gesicht,
Es mir nur noch das Herz zerbricht.
Ich stehe da, erstarrt zu Stein,
Und muss mit leben: du bist sein!
Und ich bleibe zurück allein …
91 Frühlingsliebesträumerei 07.03.21
Vorschautext:
Die kleinen zarten Blümchen,
Die jetzt auf allen Wiesen blühen
Und ihre schönen Düfte versprühen,
Möchte ich alle für dich pflücken,
Um mit ihnen dein Haar zu schmücken.
Und all die Vöglein, die jetzt singen
Und fröhlich in den Bäumen springen,
Sollen sich hier um uns einfinden
Und uns mit Liebesgesang binden.
90 Schwach ist das Männerherz ... 05.03.21
Vorschautext:
Krass wie sie mein Herz berührt
Und mich mit ihrem Blick verführt.
Ihre Stimme ist warm und hold,
Blaue Augen und Haar wie Gold.
Sie ist ein Engel, was soll ich machen?
Mein Herz springt auf bei ihrem Lachen.
Und wünscht sich sehnlichst zu ihr zu fliegen,
Um sich dann ganz fest an sie zu schmiegen.
Ja, so leicht geschieht‘s sich zu verlieben,
Sagt mir, wo ist mein Kopf geblieben?
89 Winterspaziergang 02.03.21
Vorschautext:
Es knackt bei jedem Schritt das Eis
Und Flussrauschen erfüllt das Schweigen.
Die weite Landschaft glitzert weiß.
Und die Kristalle in den Zweigen
Tropfen funkelnd im Sonnenlicht,
Das wärmend küsst das Angesicht,
Und strahlt auf Fluren und in Bäumen
Und jedes Herz fängt an zu träumen.
88 Liebesgefülltes Schweigen 28.02.21
Vorschautext:
Dein süßes Lächeln erfüllt das Schweigen
Und spricht zu mir auch ohne einen Laut.
Es will mir dein schönes Inn‘res zeigen
Und küsst mich warm-prickelnd unter der Haut.

Und dann greifst du dir meinen Arm
Und zwischen uns wird es schön warm.
Und in der Stille höre ich dein Herz schlagen,
So als will es mir etwas über dich sagen.

Dabei streichle ich vergessen deine Hand.
Und dein Parfüm versüßt die Luft,
...
87 Journey to our dream world 31.01.21
Vorschautext:
Um sie zu betreten müssen wir nur die Augen schließen
und schon können wir in unsere Traumwelt einfließen.
Dort leben wir zwei für uns allein,
denn nur du und ich können hinein.
Und es lässt sich in unserer Welt alles erträumen,
drum wachsen für uns auch Süßigkeiten an den Bäumen.
Und wir können beliebig das Wetter kontrollieren
und unsere eigenen Sternenbilder kreieren.
Und in der Nacht liegen wir auf unserem Blumenhügel,
und wenn wir wollen wachsen uns beliebig Engelsflügel.
So können wir verträumt wie die Vögel fliegen
und uns an die Zuckerwattewolken schmiegen,
...
86 Memento te hominem esse 24.01.21
Vorschautext:
Gegönnt seien dir Kraft, Erfolg und Macht,
Die vielen Ehren, Namen und die Pracht,
Und doch: vergesse dabei nie die Nacht.
Gelobt seien Leistung und Glück,
Die vielen Schritte Stück für Stück,
Schaue immer auf sie zurück.
Und bedenke, dass du ein Mensch bist,
Und siehe, auch du hast deine Frist,
Dass diese Zeit nicht für ewig ist.
Du bist kein Gott, vergesse das nicht,
So gehe beherrscht und klug im Licht
Und verliere nicht die klare Sicht.
85 Am Meer im Winter 20.01.21
Vorschautext:
Der Sturm pfeift dunkle Lieder
über das tiefschwarze Meer.
Es peitscht wieder und wieder
und trifft mich hart wie ein Speer.

Die Wellen schlagen auf das Land
als wären sie von Dämonen besessen.
Verschlungen hat das Meer den Strand
und scheint als wolle es die Welt auffressen.
84 Schwur und Schwert der Liebe / Meine goldene Wächterin 17.01.21
Vorschautext:
Du bist meine Wächterin in goldener Pracht,
Und ziehst für mich dein Schwert auch in schrecklichster Nacht.
Und kämpfst zum Schlag der zwölften Stunde,
Und überstehst jede Kriegswunde,
Um mich zu retten in letzter Minute,
Ehe ich in der Finsternis verblute.
Denn keine Kraft ist stärker als deine mir geschworene Liebe,
Und alle Übel und alle Feinde spüren deine Schwerthiebe.
Und doch verursachst du mir tatsächlich erst dadurch die größten Schmerzen,
Denn auch ich liebe dich doch so sehr und häng‘ an dir mit ganzem Herzen.
Und kann nicht atmen, wenn ich dich leiden sehe,
Und ich knie vor dir und weine und flehe.
...
83 Wintersonne 15.01.21
Vorschautext:
Ihre jetzt schwachen Strahlen scheinen
Es glitzert magisch das weiße Land
Die Eiszapfen im Sonnschein weinen
Es funkelt und strahlt die nasse Wand

Im Licht schimmert ein Regenbogen
Kristalle in den Tannenzweigen
Das Herz verzaubern warme Wogen
Den Geist jedoch berührt das Schweigen
82 Behind your smile 13.01.21
Vorschautext:
Du versteckst dich hinter einem falschen Gesicht,
Denn du fürchtest dich davor dass sonst dein Herz zerbricht.
Du bist das Mädchen, das fröhlich schaut und lacht,
Doch in Wahrheit bedrückt dich die dunkelste Nacht.
Sie erkennen nicht die Gefühle und Leiden,
Und du selbst willst ein Gespräch lieber vermeiden.
Du versuchst so sehr fröhlich und stark zu sein,
Fühlst dich in Wahrheit aber traurig und klein.
Und versteckst die Ängste, Zweifel und die Wut,
Hinter einem Gesicht aus falschem Mut.
Und flüchtest vor der Welt und ihrem Schmerz,
Der zu groß ist für dein sensibles Herz.
...
81 Teehaus im Schnee (Tanka) 11.01.21
Vorschautext:
Schnee fällt im Mondlicht.
Still liegt der Koiteich vereist
in der Dämmerung.

Das alte Teehaus verschneit.
Ein Buddha lächelt verträumt.
80 Liebesnacht 10.01.21
Vorschautext:
Der Regen klopft gegen das Fenster,
der Mond über uns wacht.
Sag mir, was flüstern die Gespenster
in die verträumte Nacht?
Es liegt Liebe in der Luft.
Deine zarten Lippen begehre ich sehr
und den süßen Parfümduft.
In deinen Augen funkelt ein Sternenmeer,
so schön dein Angesicht.
Umschlungen küssen wir uns lüstern
im silbernen Mondlicht.
Und uns verliebt-verträumt zuflüstern:
...
79 Schwanensee (Tanka) 09.01.21
Vorschautext:
Schnee liegt um den See.
Am Ufer ein Schwanenpaar
das sich treiben lässt.

Eine alte Holzbrücke
führt zu einem Pavillon.
78 Nachttisch / Ausgehen 08.01.21
Vorschautext:
Eine Vase mit welken Rosen.
Ein Bilderrahmen zeigt uns am Hochzeitstag.
In einem Schmuckkästchen die Kette, die ich dir zu unserem ersten Weihnachtsfest schenkte.
Daneben ein altes Rilke-Gedichtebuch.
Es spielt leise >Fleeting Love< von Monrroe.
Das Kerzenlicht wirft Schatten an die Wände.
Dein Parfümduft liegt in der Luft.
In dem großen Spiegel sehe ich deinen nackten Rücken.
Du kämst dein Haar zur Seite und ich lege dir die Kette um.
Ein schwarzes Kleid liegt auf dem Bett.
Zwischen den Kissen lächelt eine Pikachu-Plüschfigur.
Die alte Uhr zeigt 8 -*-- 5 (abends).
...
77 Wärme 06.01.21
Vorschautext:
Der Wind pfeift, du zitterst.
Deine Hände sind ganz kalt,
komm, ich wärme sie.
Deine Augen tränen,
sie leuchten wie Kristalle.
Gerötetes Gesicht und blaue Lippen,
küssen wir uns und uns wird warm.
Dann halte ich dich fest an mich gedrückt
und schenke dir von meiner Wärme.
Und wir vergessen die Dunkelheit um uns.
76 Japanischer Garten in einer Wintermondnacht (Tanka) 04.01.21
Vorschautext:
Ein alter Garten.
Das Mondlicht schimmert im Teich.
Fußspuren im Schnee.

Verträumt plätschert ein Brunnen.
Das Teehaus liegt im Dunkeln.
75 The Call of the Wild 03.01.21
Vorschautext:
Das Meer peitscht die dunkle Küste,
Und es schlägt in meiner Brust,
Und mein Herz ergreift die Lust,
So als ob es hinaus müsste.

Hinaus in die weite Natur,
Immer und immer weiter gehen,
Durch Täler und auf Bergen stehen,
Oder inmitten freier Flur.

Wie ein Vogel am Himmel kreisen,
Frei und den Wind im Gesicht,
...
74 Winterabend (Tanka) 02.01.21
Vorschautext:
Ein stiller Abend.
Sanft fallen die Schneeflocken
in der Dämmerung.

Die rote Sonne versinkt
im Schatten nackter Kronen.
73 We can't stop 31.12.20
Vorschautext:
Wie oft schon weinten Mütter um ihre Söhne
Und mussten die Väter sie begraben?
Wie viele Male haben sich unsere Karten schon gewandelt?
Wie oft die Grenzen verschoben, sich Staaten gebildet und wieder aufgelöst?
Wie viel Munition haben wir schon verschossen?
Wie viele Bomben sind schon explodiert?
Und wie oft wollen wir die Erde zerstören?
War uns Hiroshima denn nicht genug?
Wie viele Führer kommen noch, bis wir uns endlich selber führen?
Wie viele Menschen mussten schon fliehen
Und wegen ihres Glaubens sterben?
Wie viel Blut klebt an unseren Händen?
...
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