Profil von Ewald Sonnenschein

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Registriert seit dem: 19.06.2021

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Anzahl Gedichte: 46
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Gedichte gelesen: 1.714 mal
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Titel
46 Der Träumer 26.10.21
Vorschautext:
Nach dem Tode wird das Reich der Gedanken vielleicht wahr
Wenn es zu Lebzeiten das Gedankenreich des Träumers war
Erfüllt sich dessen Erdachtes aber sehr viel eher
Gilt er schon zu Lebzeiten als ein Visionär

Setzt der Mensch sich seine schönen Träume so
Dass sie kleinen Schritts zu Lebzeiten erreichbar
Gilt er als positiver Realist also
Der nicht erweichbar
Zudem bleibt er von blühender Fantasie verschont
Obwohl es sich gerade um die bei manch einem Verträumten lohnt

...
45 Tu schön 22.10.21
Vorschautext:
Du glaubst nicht wie die Menschen ticken
Wenn sie mit dickem Willen ein Muster in die Seele sticken
Sie streben auf alle möglichen Ziele zu
Vom Doktorgrad bis zum Filou

Ungebeugt und ernster Mine
Zeugen sie sich fleißig wie die Biene
Oder heucheln sich, sind mal Smart mal wenig Leise
Begeben sich irgendwie so auf ihre Lebensreise

Ungewaschen und parfümiert
Angekleidet, angezogen, ungeniert
...
44 Die Arbeit 22.10.21
Vorschautext:
(Retirement)

Da geht man nun an jedem Tage
Beinah bei jeder Wetterlage
Hin zur Firma, die nicht mal nah
Und ist dort für jeden Schnick Schnack da.

Solange schon, dass man es kaum mehr glaubt
Das es einem den Verstand fast raubt
Dann ist von Heut' auf Morgen einfach Schluss
Mit diesem scheinbar lebenslangen Muss

...
43 Weisheit 19.10.21
Vorschautext:
Als Weisheit bezeichnet man des Geistes Schluss
Wobei der zur Verallgemeinerung taugen muss
Lässt sich der Schluss dazu noch übertragen
Kann man das Zitieren dieses Schlusses wagen

Die Weisheit macht sich dabei zur Pflicht
Das die nicht des Menschen Menschlichkeit verdrischt
Und ihm vor allem nützt
Ja, ihn vor groben Fehlern schützt

Weise Sprüche sind das, was man nicht mag
Wenn man sich auf des Lebens schweren Wegen trag'
...
42 Etwas fabelhaft 13.10.21
Vorschautext:
Die Zeiten der Häsinnen sind angebrochen
Tage, die uns glücklich machen
Tage, an denen wir freudig erwachen
Tage, an den der Himmel uns das Lachen lehrt

Manchmal sind uns die glücklichen Zeiten der Häsinnen verwehrt
Wegen der Tage, deren Plan zunächst kurz und spontan
Gipfelnd in Tagen zunehmend längerer Norm
Gegossen aus immer selber Form
Wegen Tagen, die des Anfangs empfunden voll Macht
Dann jedoch langsam zur Routine verbracht

...
41 Wie ein Hund? 12.10.21
Vorschautext:
Der Hund ist immer hinterher
Hündisch wie man so sagt
Vorauszusehen fällt ihm schwer
Wenn man mich so fragt

Die Wissenschaft erschließt das Wesen der Natur
Doch die erweist sich mehr als eigensinnig, ja als stur
Verschließt sich durch ihre Tiefe dem ersten Eindruck flachen Sehens
Eröffnet am Ende stets einen neuen Anfang des Verstehens

So sind wir als Menschen stets im Nachhinein
erfüllt mit des Wissens hellem Schein
...
40 Unser hellstes Licht 08.10.21
Vorschautext:
Wie ein, zwei Knäul weißer Seide
Gesponnen zu sanftem, gelbem Taft
Ist sie eine Augenweide
In ihrem Haar ein lotusgelber Schimmer haft

Ihr Geist zeugt von ihrem Sinnen
Sie erfüllt mit großer Kraft
Allen Flüchen kann sie entrinnen
Weil sie fürs Überleben schafft

Ihre Kinder sind ihr Leben
Ihr Alter ist uns unbekannt
...
39 Leb! Los! 07.10.21
Vorschautext:
Der Atem seinen Weg zum Herzen findet
Der Gedanke sich zum Gefühl bewegt
Das Blut sich an die Liebe bindet
Des Lebens Wärme uns sanft hegt

Dieses Intermezzo nach einem Leben ewig endet
Für Feunde und auch Anverwandte Freude sich zu Trauer wendet
In jedem Falle beschließt der Tod den Schluss
Ein paar Tränen sind sodann ein festes Muss

Der Atem das Herz entlässt
Der Köper sich benässt
...
38 Freiheit 07.10.21
Vorschautext:
Freiheit als Substantiv wird großgeschrieben
Der Mensch fühlt sich zu ihr stets hingetrieben
Freiheit bedeutet Entscheiden ohne Zwang
bekleidet in des Menschen Leben einen hohen Rang

Als stummes Wohlgefühl bei der Wahrnehmung von Mensch, Raum und Zeit,
bedeutet sie uns jubelnd Worte, preist sich auf das Höchste an,
Öffnet uns des Herzens Pforte, fängt mühelos den stärksten Mann

Hat man zu ihr gedanklich hingefunden
Sind die größten Nöte überwunden
Freiheit bedeutet Rechte zu besitzen
...
37 Der berauschte Sohn 05.10.21
Vorschautext:
Vater Sonne, Mutter Erde
Bewege mich in einer großen Herde
Weiß kaum was war, was wird ...
Kenne ihn nicht, den meinen Hirt´

In der Hand ein Häufchen Erde mit einem Keim
Bitt ich um etwas Wasser und ein Quäntchen Sonnenschein
Will wachsen Tag für Tag
bis ich alle und alles überrag´

Strebe vorwärts, schaue nicht zurück
Es gibt keine Wand, die ich nicht verrück´
...
36 Der moderne ländliche Novembermorgen 24.09.21
Vorschautext:
Der Hahn kräht durch die graue Luft
Schwelgend höre ich ihm zu
Da wieder, der alte Schuft
Kräht er, wo sonst nur Ruh´ ...

Kühl ist's an der offenen Tür
Jedoch nicht kalt,
Ach weh, ich spür,
Das Jahr ist schon alt

Der Niesel fällt und ringt
Mit leisem, fernen Glockenlaut
...
35 Das Augenmerk des Fotografen 20.09.21
Vorschautext:
Ist das Bild auch gut gelungen?
Sitzt die Schärfe auf den Punkt?
Wird das hohe Lied der Freistellung besungen?
Ist die Wirkung wirklich rund?

Willst du vom fernen Hintergrund nichts sehen
Musst du nah an das Motiv ran gehen
Wähle die Brennweite dabei möglichst groß
Bei offener Blende fällt dir das Motiv dann solo in den Schoß.

Orientiert sich die Belichtung an dem was war?
Oder lassen wir dem Wunschgedanken Raum?
...
34 Die Pfütze 15.09.21
Vorschautext:
Die gemeine Regenpfütze
Enthält zumindest die Menge einer umgedrehten, angefüllten Mütze
Wasser und zumeist ein bisschen Schlick
Und entlässt, so ihr Geschick
Nach dem Scheitelpunkt des Werdens, als spezielles Sein
Ihr Wasser in eine andere Form hinein

Als Dunst gipfelt sie dann in einer Wolke
Bemerkt wurde dies von jemandem aus dem Dichtervolke

*****

...
33 Die Regentropfenstimmung 14.09.21
Vorschautext:
Regentropfen
An ein Fenster klopfen
Aus düstren Wolken fallen
Gleich Tönen, die durchs Leere hallen

An Regentagen
Kann man sich fragen
Wem die Regentropfen nützen
Doch nicht nur den großen Regenpfützen ... ?

Wenn da nicht die Bäume und die Pflanzen wären
Die sich von dem feuchten Nass ernähren
...
32 My bird 08.09.21
Vorschautext:
Red robin is that birdies name
Red robin is my biggest flame
Always trusting, never rough
Always lovely, never tough
Surely a top in my hall of fame

© Ewald Sonnenschein
31 Werbung 06.09.21
Vorschautext:
Vorwort

Der Vogelmann um ein Weibchen wirbt
Damit seine Gattung nicht nach seinem Ende stirbt

Der Menschen wirbt auch, jedoch zumeist zum Zweck der Vorteilsnahme
Gewinnt Verstand oder auch das Herz seines Partners, seiner Dame
Deren Wünsche bzw. dessen Liebe auf des Lebens Pfaden durch beworbenen Luxus dann zumeist verdirbt

*****

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30 Freundschaft 20.08.21
Vorschautext:
Ohne Bier und Schnaps
Ohne irgendwelche Drogen
Sind wir auf den Planeten Erde eingeflogen
unter Huhn, Schaf, Rind und Katz

Leben selbst in Städten neben Blumen unter Bäumen
Wir unser Tun als Herren der Natur besäumen
Lauschen dem Schimpfen manch´ eines Spatzes …
Versuchen wir uns doch gemeinsam in der Bewahrung eines Schatzes!

Freundschaft hilft uns über Schwächen
Freundschaft hilft uns aus der Not
...
29 Der Amselmann 06.08.21
Vorschautext:
Der Amselmann
Singt im Frühling wie er nur kann
Schmettert schon zur frühen Stunde
das Amsellied frei heraus in seine Runde

Lautstark warnt er Freund und Feind
Wenn er andere Wesen wahrzunehmen meint
Ja, macht die ganze Vogelschar mobil
Wenn jemand revierintern bedrängt sein Flötenspiel

Weshalb ihn mancher gar nicht leiden mag
Wenn er so warnt und singt bevor es Tag
...
28 Bald kommt der Herbst ... 04.08.21
Vorschautext:
Der Sommer ist nicht mehr.
Die Sonne macht sich rar.
Der Winter ist schon wer.
Der Herbst macht alles für ihn klar.

Ach, wenn es doch schon wieder Frühling wär´… !
Der Sommer ist mal gerade fort,
dann fiel mir das Warten halb so schwer!
Der Winter ist doch Mord…

Der Tage Länge schrumpft Zurzeit
Darüber besteht wohl Einigkeit
...
27 Wolkenhimmel 02.08.21
Vorschautext:
Himmel, wolkig- wolkenverhangen
Wolkenvorhänge

Himmel, grau-, grau und wolkenverhangen
Was ist das?

Himmel, grau und sonnig
Wolkenberge aus kühlem Nass

Himmel, voll schwefelgrauer Wolkenberge
Lücken himmelblau und blass

...
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