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Profil von Egil Reeg

Typ: Autor
Registriert seit dem: 16.11.2014
Alter: 73 Jahre

Pinnwand


Wer gefühlvoll dichtet //
nie ein Ignorant ist //
meist die Wahrheit sichtet //
wo versteckt die Arglist //
Gut und Böse richtet //
Wahrheit ist häufig trist!

Statistiken


Anzahl Gedichte: 46
Anzahl Kommentare: 1
Gedichte gelesen: 34.142 mal
Titel
46 Menschenkenntnis 16.05.16
Vorschautext:
Hast Du das Gefühl,
Dein Gegenüber überlegt …

„Was hab´ ich von Dir?
Was bleibt unterm Strich?“

Dann reagiere kühl,
denke, aber nicht erregt …

„Bist zu mickrig mir,
schlichtweg widerlich!“

...
45 Mein Blick in die Zukunft 11.04.16
Vorschautext:
"Wie wahr das Ganze;
mir fehlt der Glaube!
Geld spielt zum Tanze;
lädt ein zum Raube!
Hilft kein Wehklagen;
Geldmacht wird bleiben;
sich einverleiben,
an allen Tagen,
stets noch mehr Besitz;
auch wenn nur zum Witz!
Umkehr nie friedlich;
nur durch Vernichtung!
...
44 Auf der Suche nach der heilen Welt 02.01.16
Vorschautext:
Geh´ aufmerksam durch Wald und Flur
Wetter wechselt von Sonne zu Schauer
Überlege, woher kommt der Wandel nur
Da überkommt mich plötzlich tiefe Trauer
Warum sehen Menschen Natur nicht klar
Begreifen nicht, sie ist der wahre Star
Sie lenkt, was ist, sein wird und war
Dies zu aller Zeit und immerdar
Nur Unwissenheit der Eliteschar
Oder irre Überheblichkeit sogar
Sie Natur schädigt Jahr für Jahr
Teile ausrottet und verkauft für bar
...
43 Kann man Energie wenden 02.01.16
Vorschautext:
Bevor man die Energie kann wenden,
muss bei Kontrahenten die Hirnfäule enden.
Die einen denken nur an Verkohlung in den eigenen Taschen;
die anderen nur daran, dass sie alles Bestehende wollen vernaschen.
Erst wenn beide Seiten im Urwald zusammen kommen
und mit Lebewesen und Gewächsen sprechen, unbenommen,
kann jedes Hirn seine ausgelaugten, verbohrten Defekte überwinden
und sich die Kontrahenten an eigenen Schreibtischen schinden.
In der Folge wird sich dann sehr schnell die Energie wenden
und mit dem ehrlichen Naturschutz auf der Erde enden.
(aus: "Die Seele vom Gedicht", Egil Reeg)
42 Mein klarer Blick 29.12.15
Vorschautext:
Bleibe wie ich bin
Auch wenn mehr wäre drin
Dies aber womöglich riskant wäre
Nein, gebe lieber mir selbst die Ehre
Schneide Haare mit der eigenen Schere
Esse einzig Natur, sich im Garten vermehre
Hause sauber, indem ich oft sauge und kehre
Bleibe weise, indem ich nur mich selbst belehre
Scheiß auf Politik, mich über nichts beschwere
Bleibe eitel, nur mich selbst verehre
Mich gegen alle Banausen wehre
Abartige Denker aber bekehre
...
41 Freundschaften pflegen 29.12.15
Vorschautext:
Liebe mit Herz, Hirn, Leib und Seele das Leben
Denke niemals an Traurigkeit
Frohsinn und Vergnügen soll sein das Bestreben
Für Trübsinn bleibt so keine Zeit

Vergesse trotz Fröhlichkeit nicht Not und Leiden
Andere oft tapfer meistern
Können sich kaum mit Wonne im Alltag weiden
Während anderswo Freuden geistern

Echtes Miteinander ist erstrebenswert
Lasten zusammen tragen
...
40 Steigerung von Asozial 29.12.15
Vorschautext:
Steigerung von Asozial
Ein Gedicht von Egil Reeg

Gehe durch den Park in lockerer Art
Gedanken mit Leben um mich gepaart
Seh´ alten Mann, Bierflasche in der Hand
Dreckig und sehr zerlumpt all sein Gewand
Als Flasche leer, auf Boden geschmissen
Nach Devise: Auf Ordnung geschissen
Unrat in der Natur ist ihm ganz egal
Dies Verhalten erkennbar asozial!

...
39 Der Lehrer 26.12.15
Vorschautext:
Ein Lehrer, das sei einmal gesagt
Üblich, hat sich selten selbst gefragt
Ob von Schülern wird kritisch geklagt
Er keine Klasse gut gemanagt
Nie fortschrittlich Unterricht gewagt
Nicht wohlwollend mit Schülern getagt
Keine Zweifel in Seele genagt
Ob Schüler wegen ihm schon verzagt
Er als Lehrer hat also versagt
Gehört vor Schülergericht verklagt
Sein aktives Lehrersein vertagt
(aus: "Die Seele vom Gedicht" von Egil Reeg)
38 Glosse zum Wahltag 20.12.15
Vorschautext:
Gehe ins Wahllokal, um mein Wahlrecht einzulösen;
Setze mich an einen Tisch und überlege beim Dahindösen.
Überlege nach allen Richtungen, welche Partei ich wählen soll.
Ich suche nach einem Politiker, der seinen Mund nahm nicht zu voll.
Plötzlich kommt eine ältere Frau schwerfällig mit dem Gehwagen herein;
schaut sich um, wo sie erhält ihren Wahlschein.
Nimmt diesen in Empfang, setzt sich nieder, macht ohne Pause ihr Kreuzchen,
wirft den Wahlschein in die Wahlurne und wandelt von dannen mit dem Wägelchen.
Ich frage die Frau draußen vor der Türe, ob sie mir einen Rat weiß, was ich soll wählen.
Sie war darüber begeistert und sagt ganz spontan, jawohl da kann ich ihnen was erzählen.
Und so erfahre ich, dass ihre ganze Familie schon seit Großvaters Zeiten wählt die Staatspartei.
Ich frage sie dazu, ob sie mit der gewählten Partei für ihre speziellen Belange zufrieden sei.
...
37 Geldgier 14.12.15
Vorschautext:
Mächtige Geldgier-Monster sind stets schuld daran
Kein Miteinander der Menschheit entstehen kann
Ziehen verwirrte Mitläufer in ihren Bann
Lassen somit Menschlichkeit nicht an sich heran
All dies rächt sich schließlich verheerend irgendwann
36 Eile mit Weile 12.12.15
Vorschautext:
Alle haben es eilig
Auto am Boden
- Weg versperrt
Zug auf Geleisen
- Weiche verkehrt
Schiff im Wasser
- Welle stört
Flieger in die Luft
- Radar gestört
Alle stehen unerwartet
Ist doch unerhört und langweilig
(aus: "Jedes Gedicht hat ein Gesicht" von Egil Reeg)
35 Aussteiger 12.12.15
Vorschautext:
Bin verunsichert; hänge in der Luft
Gestresst, schweißgebadet, verbreite Duft
Fühle unwohl; besteht zu Andern Kluft
Habe Mist gebaut; fühle mich als Schuft
Freue mich, als mir jemand laut zuruft
Bin sauer als er sagt: Gehörst in Gruft
(aus: "Die Seele vom Gedicht" von mir/Egil Reeg)
34 Hast Du fertig mit Mensch? Wende dich ans Tier! 11.12.15
Vorschautext:
Bist du ungewollt Unmenschen in kriminelle Fänge gekommen?
Haben dir solche Kreaturen die Lebensfreude genommen?
Hast du deshalb Menschen satt, bist mit denen fertig?
Dann mache dir seelisch die Tierliebe gewärtig!
Hunde oder Katzen spüren sehr einfühlsam,
welcher Mensch sie mag oder ist ihnen gram.
Tiere brauchen keine rohen Befehle,
gehen dir auch nicht an die Kehle,
weil sie gerade Lust dazu haben,
sondern wollen sich nur laben
an deiner tiefen Sympathie;
werden dich verlassen nie.
...
33 Macht-pervers 11.12.15
Vorschautext:
Eine Wahl zu gewinnen für ein politisches Mandat,
um mächtig zu werden, erfordert nur einen Spagat.
Nicht Ehrgeiz einsetzen, für das Beste der Beste zu werden;
sondern nur dafür, das Beste aus sich zu machen ohne Beschwerden.
Also den besten Darsteller abgeben sowie Sprüche klopfen,
ohne Angst davor, dass einen die Bürger einmal schopfen.
Wer jede passende Gelegenheit am Besten für sich ausnützen kann,
wird das Rennen um den Wahlsieg machen, ob Frau oder Mann.
Im Kopf soll sich nur der Gedanke an die Macht befinden.
Dann werden mögliche Gewissensbisse schnell schwinden.
Sagen, tun, darstellen für die Macht ganz richtig;
alles Weitere ist gar nicht so wichtig;
...
32 Schönheit, warum nimmst Du mich nicht wahr? 11.12.15
Vorschautext:
Ich sehe Dich auf Schritt und Tritt umherschleichen;
überall Wesen oder Dinge, die mit Dir viel erreichen;
male mir in Gedanken viel Schönes aus,ich machen werde,
wenn Du, Schönheit, auch bei mir vorbei kommst; ohne Beschwerde.
Ich muss aber gestehen, es wird Dich viel Arbeit erwarten,
mich so umzubauen, dass ich mit Schönheit werde entarten.
Grundsätzlich habe ich keine Vorstellungen über Deinen Weg;
er soll aber sicher ausgestattet sein mit einem Schönheitsbeleg.
Du musst noch wissen, dass ich sehr schlimm leide darunter,
dass ich normal ausschaue, andere aber ringsum bunter.
Meine Haut ist nur rötlichbraun, aber nicht grünviolett;
meine Haare einfach zurückgekämmt, schon adrett;
...
31 Essen und Fressen 01.11.15
Vorschautext:
Vor Hunger in das Fleisch ich beiß´
Heraus ein großes Stück ich reiß´

Manche Tiere können gefährlich beißen
Andere wollen kraftvoll Beute reißen

Unter Tieren gibt es also Beißende
genauso aber die Beute Reißende
30 Blödsinn klar erkennen 26.10.15
Vorschautext:
Wer jedem Blödsinn Glauben schenkt
Bald seine Blicke nur ins Abseits lenkt
Schließlich nur noch im Kreise denkt
Letztlich sein Hirn an Nichts verschenkt
Wird in der Folge im "Schwarzen Loch" versenkt
Dann teuflisch mit dunkler Materie vermengt
Und für immer und ewig im All höllisch gelenkt
29 Farbiges Dasein 13.08.15
Vorschautext:
Sehe rot, bin aber blau
In den Augen der Star grau
Noch grün hinter den Ohren
Also farblich verloren
Schwarz vor Augen zusätzlich
Schwarz-weiß sehen entsetzlich
Farbenblind für ewiglich
Birne grell unbeweglich.
28 Das Entsetzen 13.08.15
Vorschautext:
Bin total entsetzt
Digital vernetzt
Seelisch fremd besetzt
Fühle mich verletzt
Gläsern und zersetzt
Augen sind benetzt
Wer mich wohl verpetzt
Messer sind gewetzt
Mutlos hingesetzt
Habe mich verschätzt
Fälschlich eingeschätzt
Bin zurückversetzt
...
27 Jeder Tag hat gute Seiten und auch Tücken 27.05.15
Vorschautext:
Jeder Tag hat gute Seiten und auch Tücken
An Frühlingstagen
sprießen Blumen zum Entzücken
An Sommertagen
plagen einen viele Mücken
An Herbsttagen
gilt es, die letzten Blumen zu pflücken
An Arbeitstagen
heißt es, Stühle zu rücken
An Schwerst-Arbeitstagen
hat man sein Kreuz mit dem Bücken
An trübsinnigen Tagen
...
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