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Anzahl Gedichte: 19
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Gedichte gelesen: 144 mal
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Titel
19 Amigos Para Semprie 23.05.20
Vorschautext:
Zwei Freunde – zwei Kinder – sie spielen im Sand
und wissen noch gar nicht, dass der Vater Zeit
zwischen ihnen einen festen Faden spannt,
doch dafür sind die beiden noch nicht bereit.

Zwei Freunde – zwei Ranzen – sie gehen zur Schule,
der Zufall führt sie in dieselbe Klasse.
Sie teilen sich die Bank und die Pausenstulle,
und können nicht mehr voneinander lassen.

Zwei Freunde – zwei Wege – verschiedene Ziele,
sie müssen sich entscheiden – die Trennung naht.
...
18 Liebeswebstuhl 19.05.20
Vorschautext:
Wie kann ich dich bloß lieben,
damit die Liebe an dir haften bleibt
und ein unsichtbares Band knüpft
zwischen meinem Vorhof und deiner linken Kammer?

Womit kann ich unsere Seelen verbinden,
damit sie zum selben Atem werden
und einander verweben im selben Rhythmus der Zeit?

Womit kann ich deine Gedanken nähren,
damit sie zärtliche Worte bilden und zur Tat wachsen lassen?

...
17 Spuren im Sand 19.05.20
Vorschautext:
Soweit die Füße tragen im warmen Sand und kühlen Nass
immer weiter, entlang am azurblauen Pass.
Die Haare durchtränkt mit goldenem Staub und salziger Gischt,
das Tosen der Wellen mit Möwengesang vermischt.

Ein mühsames Schreiten, ein langsamer Gang,
gegen Wind gebeugt im steten Vorwärtsdrang.
Das Meer öffnet sich plötzlich - die Naturgewalt -
auf Wellenrücken reitet eine weiße Gestalt.

Sie entspringt dem Wasser und geht ans Land,
wie eine Meeresgöttin setzt sie ihren Fuß an Strand.
...
16 Mutter 19.05.20
Vorschautext:
Die runden Tränen auf deiner knorrigen Hand sind es einfach zu viele.
Und wenn sich die Zähren in kostbare Perlen verwandeln,
bist du gesegnet mit ungewolltem Reichtum und Fülle.

Jeder Seufzer aus deinem Mund wächst zu einem Lied der Klage
und hallt endlos in allen Gassen dieser Stadt,
getragen vom Wind wie ein stummer Zeuge dieser Tage.

In deinen sanften Augen spiegelt sich des Himmels tiefes Blau.
Zwei klare Seen, zwei Zeugen der vergangenen Zeit.
Unendlich gütig, vollkommen sanft und schlau.

...
15 Versprechen 19.05.20
Vorschautext:
Ich werde dich tragen auf meinen Händen
über die tiefsten Abgründe dieser Welt.
Vorbei an schroffen Bergklippen und Schluchten,
auf allen Wegen unter dem Himmelszelt.

Ich werde dich tragen in meinem Herzen
behutsam und kostbar wie ein Kleinod,
weil du die Hälfte meines Lebens bist
in allen guten Zeiten und in der Not.

Ich will dich lieben über den Tod hinaus,
über den letzten Tag am Ende der Zeit,
...
14 Gute Nacht mein Engel 19.05.20
Vorschautext:
Gute Nacht mein Engel, es ist Zeit zu gehen,
der Große Wagen steht ja längst bereit.
In der Dämmerung sind schon Sterne zu sehen,
die mich tragen werden, ganz leichtfüßig und weit.

Gute Nacht mein Engel, spanne deine Flügel
über müde Häupter und einsame Herzen,
die zurück bleiben auf dem sanften Hügel –
jeder für sich und doch vereint in den Schmerzen.

Gute Nacht mein Engel, es war erfüllte Zeit,
gelebte Tage und Nächte voller Träume.
...
13 Du bist der Grund 19.05.20
Vorschautext:
Du bist der Grund für Sonnenstrahl an allen trüben Tagen
und helles Sterneleuchten am schwarzen Himmelszelt.
Du machst mir leicht, die Bürde meines Selbst zu tragen
und hilfst mir, meinen Weg zu finden in dieser Welt.

Du bist der Grund für jenen hoffnungsvollen Morgen,
der alle Schmerzen tilgt nach einer bangen Nacht,
in der mein Herz erstarrte aus purer Angst und Sorgen,
und ließ mich lange liegen ganz regungslos und wach.

Du bist der wahre Grund für meine kühnsten Träume
und lässt mich wünschen, dauernd nur Großes zu tun.
...
12 Die Jugend 19.05.20
Vorschautext:
Nichts ist törichter als die Unbekümmertheit der Jugend,
wenn sie den vergänglichen Phantombildern nachläuft,
in der Hoffnung noch ein weiteres Leben zu erhaschen
für denselben Körper aus Fleisch und Blut.

Doch noch macht der strenge Vater der Zeit
einen großen Bogen um die Jugend,
lässt sie lange gewähren und das Spiel
mit dem Tod meist unbestraft bestehen.

Nichts ist törichter als der Leichtsinn der Jugend,
die schmalen Grenzen der Vernunft zu testen.
...
11 Das wünsche ich dir 19.05.20
Vorschautext:
Ich wünsche dir große Kraft, dich selbst zu tragen
und alle deine Schattenseiten immer zu ertragen.

Ich wünsche dir Freunde, die dir beständig folgen,
zu dir halten und dich niemals verleugnen.

Ich wünsche dir Freude in allem, was du machst und tust,
was du tun möchtest und was du auch tun musst.

Ich wünsche dir Liebe, die aus dem Herzen zu dir spricht.
Eine Liebe, die treu ist und verlässt dich nicht.

...
10 Das Warten hat ein Ende 19.05.20
Vorschautext:
Am Ende einer langen Mole steht ein kleiner Junge.
Er starrt in die Ferne und ruft immer wieder Bange
Jahr für Jahr, Tag für Tag, Stunde für Stunde
in den zerzausten Wind immer die gleiche Frage:
Vater, wann kommst du endlich nach Hause?

Doch nur das weite Meer flüstert ihm leise
immer die gleiche Antwort zu: Mein Junge, hab´ Geduld,
der Weg ist lang aber vielleicht schon morgen
oder übermorgen erblickst du das weiße Schiff und
das Wiedersehen vertreibt all deine Sorgen.

...
9 Das Ende der Einsamkeit 19.05.20
Vorschautext:
Die trüben Tage und langen Nächte schweigen vehement in meiner Seele.
Dunkle Gestalten tanzen in Reigen vor einer grauen Kulisse
und flüstern mir unmissverständliche Botschaften ins Ohr.
Alles scheint ertrunken in einer Wand aus Nebel und dichtem Dunst.

In jede Himmelsrichtung ragt mein Bildnis hinaus
wie eine schlechte Kopie eines verschütteten Originals.
Kein Laut durchdringt die eherne Wand meines verlassenen Herzens.
Endlose Kolonnen verzerrter Spiegel gaukeln die Unendlichkeit vor.

Doch plötzlich dringt ein filigranes Licht durch die finsteren Gardinen hindurch. Wie ein vergessener Glanz eines Diamanten aus alten Zeiten.
Ganz unerwartet, überraschend und doch völlig real bahnt sich das Licht
...
8 Das Bildnis des Alters 19.05.20
Vorschautext:
Das Alter ist wie ein überreifer Apfel.
Wenige Tage und die Süße kann bitterer Fäulnis weichen.

Mit jeder Furche wird die glanzlose Haut zum Acker.
Nur dass niemand mehr ihn bestellen will.

Auch die knorrigen Hände liegen lange brach
und keiner wird sie halten und an sein Herz legen.

Was dir noch bleibt, sind die vergilbten Bilder
ganz tief vergraben in deiner Seele

...
7 Begegnung mit Seelenverwandten 19.05.20
Vorschautext:
Ich habe dich nicht gesucht und doch gefunden.
Auf dem ewigen Pfad der Liebe, des Lichts und des Lebens.
Vorbei an unwegsamen Klippen und Abgründen des Alltags.
Ich war schon immer da, wo das milde Abendlicht
die letzten Sonnenstrahlen aufsammelt und den müden Kopf senkt.

Ich war schon immer da, wo dein Schatten dir vorausgegangen ist.
Ich sah deine Mühen, deinem Herzen zu folgen,
die vielen Schritte am Abgrund der Zeit.
Jetzt ist die Zeit der Ernte gekommen.
Wir fahren die reifen Früchte unserer Arbeit heim…

...
6 Am Meer 19.05.20
Vorschautext:
Wir sind besprüht mit freudiger Gischt,
berauscht von dem holden Wellengang,
besänftigt von dem tiefen Blau…

Das Meer offenbart die Ewigkeit,
die Zeit blieb stehen
und keine einzige Stunde verschlägt mehr
in die Gegenwart der ausgedehnten Tage.

Die salzige Luft schmeckt nach getrockneten Tränen,
die Sehnsucht ist getilgt und erfüllt.
Wir sind am Ziel.
...
5 Am Ende der Zeit 19.05.20
Vorschautext:
Am Ende der Zeit

Der leise ankommende Abend ist noch so lau,
so licht und voller unausgesprochener Geheimnisse...

Die Blumen und Kräuter versprühen einen süßlich-herben Duft,
der eine unstillbare Sehnsucht weckt,
nach verträumten Meeresbuchten, zärtlichen Winden
und einem milden Rauschen der Wellen.

Und doch offenbart sich langsam die Vergänglichkeit des Tages,
des Sommers und jeder Kreatur.
...
4 Abschied 19.05.20
Vorschautext:
Ich muss bald gehen,
bitte, halte mich nicht auf.
Rufe mich nicht zurück,
wenn mein langer Schatten
über die Schwelle tritt.

Alle Zeichen stehen auf Abschied.
Mein Wanderrucksack ist bereit,
den letzten Weg mit mir zu gehen
über die schmale Linie des Horizonts.

Das letzte Mal dem Licht entgegentreten
...
3 Vom Anfang bis zum Ende 19.05.20
Vorschautext:
Am Anfang war das Wort – und es war das Licht.
Der erste Schimmer durchbrach die nächtliche Stille
und nagte an dem schwarzen Panzer der Finsternis.
Er biss sich so lange fest in die dunkle, kalte Materie
bis sie ermüdete und zerfiel zum darbenden Staub.

Am Anfang war das Wort – und es war die Liebe.
Sie zündete das erste Feuer in deinen Augen an
und hauchte den festen Rhythmus in deine Brust hinein
damit du mich erblicken und finden kannst
mit dem Kompass deines aufgeweckten Herzens.

...
2 Sterntaler 19.05.20
Vorschautext:
Wenn die lang ersehnte Nacht
ihr müdes Haupt über die schlummernde Erde senkt
und der alte Mann im Mond
tausend Laternen am Himmelszelt anzündet,
macht sich das barfüßige Mädchen bereit,
um Mitternacht die goldenen Taler
und die himmlischen Dukaten zu empfangen.

Unten im Tal läutet der Glockenturm die volle Stunde.
Mit jedem Schlag erzittern die zarten Kindeshände
und öffnen sich in holder Vertrautheit wie eine Nachtblüte.
Die strahlenden Sternfunken regnen hernieder
...
1 Jenseits des Horizonts 19.05.20
Vorschautext:
Wir werden uns wiedersehen,
hinter dem letzten Abend,
hinter der sinkenden Sonne,
jenseits der sanften Horizontlinie.

Es war nur mein Körper,
der deiner letzten Umarmung auswich
und meine leeren Hände,
die dich nicht mehr berühren konnten.

Ich bin noch lange da.
Du findest mich im leisen Blinzeln der Sterne,
...
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